Von Luxor bis Assuan

Oberägypten

Auf den Spuren von Carter, Champollion und Rosellini

Oberägypten

Die Bezeichnung für den Teil Ägyptens, der vom heutigen Assuan bis zum heutigen Luxor reicht.
Die klassische Ägyptenreise führt den Nil entlang nach Süden, über Luxor bis nach Assuan.

Der schmale Streifen, der einige Kilometer, manchmal nur wenige Meter fruchtbaren Bodens links und rechts des Nils umfasst und der mit einigen der faszinierendsten Kulturdenkmäler der Welt aufwartet, ist auch auf einen der vielen Hotelschiffe zu geniessen.

Aufgefädelt wie an einer Kette stehen sie in der Landschaft: das hunderttorige Theben, Luxor, Philae, Abu Simbel - die Namen der Stätten lesen sich wie aus einem Märchenbuch.


Theben (Luxor)

Luxor

Das Paradies für Hobbyarchäologen heißt Luxor. Die rund 700 Kilometer südlich von Kairo gelegene Stadt war zur Zeit der die Hauptstadt des Landes und hat heute etwa 65 000 Einwohner.
Hier ließen die berühmten Könige der 18. und 19. Dynastie ihre Gräber anlegen. Luxor trug im Laufe seiner Geschichte viele Namen. El Uqsor "Die Paläste", heißt es erst, seitdem die Araber Ägypten einnahmen. >>> Weiter lesen

Theben-West (Westbank) - Die Nekropolen

Theben West

Am Westufer des Nils liegt die Nekropole, die Totenstadt. In Theben-West liegen, mit Ausnahme von Echnaton, alle Pharaonen des Neuen Reiches. Im Gegensatz zu früheren Epochen wurden die Gräber von den Kultstätten getrennt; sie beherbergten nur die Sarkophage mit den Mumien und den Grabbeigaben. Man legte Felsengräber an, die ein bis zu 300 m langes und in der Regel bis zu 20 m tiefes Stollen-System aufweisen. Durch verschiedene Sicherheitseinrichtungen versuchte man, die Gräber vor Räubern zu schützen, dennoch wurden ausnahmslos alle schon einmal von systematisch vorgehenden Grabräubern geöffnet und meistens auch ausgeraubt. >>> Weiter lesen

Luxortempel -Tempel des Amun

Luxortempel

Im Süden baute Amenophis III. den damals nur 195 m langen Luxor-Tempel, den man von Norden her betritt - heute durch die später hinzugefügten Bauten. Der Tempel, geweiht der Götterfamilie des Menschen Gestaltigen, häufig auch widderköpfigen Weltenschöpfers Amun, strotzt vor reich verzierten und dekorierten Wänden, Säulen und Gätterbildern.
Ein Prachtboulevard mit Gärten und zahlreichen Statuen des Pharaos führten zu dem knapp 3 km nördlich gelegenen Karnak-Tempel. >>> Weiter lesen

Karnak

Karnak

Mehr als 2000 Jahre ging die wirtschaftliche und politische Macht Ägyptens von diesem Tempelkomplex aus. Die gesamte Anlage umschließt eine Fläche, die fast doppelt so groß ist wie die des Vatikans.
In Karnak ließen die Könige seit dem Ende des zweiten Jahrtausends im Laufe von mehr als 20 Jahrhunderten Heiligtümer für ihren göttlichen Vater Amun-Re errichten, um sich seiner Gunst zu versichern. Oft zerstörte ein Pharao die Bauwerke seiner Vorgänger, um Platz für ein neues Heiligtum zu schaffen. >>> Weiter lesen

Chnumtempel von Esna

Esna

Das Landesstädtchen Esna (oder Isna) liegt weit ausgedehnt am linken Nilufer des Nils und ist durch einen bedeutenden Staudamm (Nilschleuse), über den eine Fahrstraße führt, mit der östlichen Niluferstraße verbunden.
Im Altertum war Esna mit der Nachbarstadt Enit (oder Iunit) einer der wichtigsten Orte Oberägyptens und hieß Tesnet, woraus sich das koptische Sne und das arabische Esna ableiten. >>> Weiter lesen

Horustempel von Edfu

Edfu

Einmal jährlich triumphierte ganz Ägypten in Edfu. Seth, der Mörder von Osiris und Gegner des Sonnengottes, die Verkörperung aller Feinde des Landes, wurde von Horus besiegt.
Wo immer Sie im Tempel ein gejagtes, harpuniertes, geschlagenes Krokodil, Nilpferd oder einen Esel erblicken, es ist immer der Böse.
Beim inneren Umgang des Tempels, vor dessen westlichste Wand, wird in den Reliefs der Triumph über Seth gefeiert. Als Nilpferd aus Kuchenteig wird er am Ende von den Göttern verspeist. >>> Weiter lesen

Kom Ombo

Kom Ombo

Das Große Doppelheiligtum des Suchos und des Haroäeis (Haroeris) ist nach einem einheitlichen Plan erbaut, durch den zwei Tempel in dasselbe Gebäude nebeneinander gelegt wurden; Philometor, Euergetes II. und Neos Dionysos haben es mit Reliefs geschmückt, nur die Reliefs des Hofes und der Außenwände rühren von den römischen Kaisern, namentlich von Tiberius her. Kom Ombo hieß früher Pa-Sobek, das heißt »das Heim des Sobek«. In der Anlage gleicht das Heiligtum den übrigen Ptolemäertempeln (Dendera, Edfu, Philea). >>> Weiter lesen

Luftkurort Assuan

Assuan

Assuan liegt auf der Ostseite des Nils, dessen fruchtbarer Grüngürtel hier durch felsige Ausläufer der Wüste unterbrochen wird. In früheren Zeiten trug der Ort den Namen "Swani" oder "Swenet", was soviel wie "Marktplatz" bedeutet und tatsächlich war der Ort während Tausender von Jahren ein blühendes Handelszentrum. >>> Weiter lesen